Life’s Top Priority

If you know the priorities of your life, you have already achieved half of your success. All that remains is execution.

“Completion.” I came to set this “completion” as my life goal driven by the desire for self-actualization. I contemplated deeply on what life truly is and spent a long time exploring the most precious thing one can attain from this existence.

Then, there was “Sundo” (Korean Taoist cultivation). Sundo was the method to elevate one’s Jing, Qi, and Shen (Essence, Energy, and Spirit) to their peak states.

The reason Sundo has become such an unfamiliar concept is due to the “Policy of Ethnic Annihilation” during the Japanese colonial era. Along with the framing of Qi, Danjeon, and Sundo cultivation as “pseudo-religions,” the essence of Sundo faded as various organizations became overly institutionalized or religious. However, like a pearl discovered in the mud, the scientific foundations of Qi and breathing are finally being established today. Research papers on how breathing affects brain health have been published in journals like Nature Communications, drawing global attention and bringing Korean breathing cultivation back into the spotlight.

Even if you do not belong to a specific Sundo organization, you must practice on your own to elevate, expand, and develop your level of consciousness. I believe one should embrace anything that helps spiritual awakening and learning. After all, breathing is not the only means to draw closer to the Divine.

“First, cultivate the mind; then, circulate the energy (Seon-Su-Sim, Hu-Un-Gi).” If the heart is not first filled, the energy cannot flow. One must deepen their mental cultivation (Su-Sim) before they can guide the energy (Un-Gi). This teaching emphasizes the paramount importance of “mind-study.”

A single day can be completely transformed by the state of one’s mind. Therefore, disciplining the mind was my most important priority toward “completion.” Without mastering the mind, there could be no progress in cultivation. Furthermore, this mind-study is something that must be practiced every single day. The habit of consistent mental cultivation elevates my level of consciousness, much like the power of compound interest.

In our life’s priorities, solving the basic needs of food, clothing, and shelter (Ui-Sik-Ju) dominates most of our existence. Without these basics, it is difficult to even consider mind-study. However, if there is a serious contemplation of “why this life was given to me” even amidst the struggle for survival, we can break free from a life of mere existence and live with our own unique motivation. The very first thing to establish in that journey of serious contemplation is your life’s priority.

What is the top priority in your life? If more than three comments are posted, I will share my own life’s priority in the comments as well.


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Die Prioritäten des Lebens

Wenn man die Prioritäten des eigenen Lebens kennt, hat man bereits die halbe Miete gewonnen. Was bleibt, ist allein die Umsetzung.

„Vollendung.“ Dass ich diese „Vollendung“ zu meinem Lebensziel gemacht habe, entsprang dem Drang nach Selbstverwirklichung. Ich habe tief darüber nachgedacht, was das Leben eigentlich ist, und lange Zeit danach gesucht, was das Kostbarste ist, das man in diesem Dasein erlangen kann.

Dabei stieß ich auf die Sundo-Praxis. Sundo war die Methode, um Jing, Qi und Shen (Essenz, Energie und Geist) auf den höchsten Zustand zu heben.

Dass Sundo heute vielen fremd geworden ist, liegt an der „Politik der völkischen Vernichtung“ während der japanischen Kolonialzeit. Damals wurden Begriffe wie Qi, Danjeon und die Sundo-Praxis als „pseudo-religiös“ abgestempelt. Zudem verblasste das Licht dieser Lehre, da sich viele Gruppen zunehmend religiös dogmatisierten. Doch wie eine Perle, die im Schlamm entdeckt wird, erhält die wissenschaftliche Untermauerung von Qi und Atmung nun endlich ein Fundament. Forschungsarbeiten darüber, wie die Atmung die Gesundheit des Gehirns beeinflusst, wurden in Nature Communications veröffentlicht. Dies hat weltweit Aufmerksamkeit erregt und rückt die koreanische Atemmeditation wieder ins Rampenlicht.

Auch ohne einer bestimmten Sundo-Organisation anzugehören, muss man an sich selbst arbeiten, um das eigene Bewusstsein zu erhöhen, zu erweitern und zu entwickeln. Ich glaube, dass man alles annehmen sollte, was dem spirituellen Erwachen und dem Lernen dient. Denn das Atmen ist nicht der einzige Weg, um dem Göttlichen näherzukommen.

„Zuerst den Geist kultivieren, dann die Energie leiten (Seon-Su-Sim, Hu-Un-Gi).“ Wenn das Herz nicht zuerst gefüllt ist, kann das Qi nicht fließen. Erst wenn die geistige Kultivierung (Su-Sim) tief geworden ist, kann man die Energie leiten (Un-Gi). Diese Lehre unterstreicht die überragende Bedeutung der Arbeit am eigenen Geist.

Ein einziger Tag kann sich durch die Verfassung des Geistes vollkommen verändern. Daher war die Beherrschung des Geistes meine wichtigste Priorität auf dem Weg zur Vollendung. Ohne den Geist zu bändigen, gab es keinen Fortschritt in der Praxis. Zudem muss diese geistige Arbeit täglich geschehen. Die Gewohnheit stetiger Kultivierung erhöht mein Bewusstseinsniveau – ähnlich wie der magische Effekt des Zinseszinses.

In den Prioritäten des Lebens dominieren meist die Grundbedürfnisse: Essen, Kleidung und Wohnraum (Ui-Sik-Ju). Wenn diese Dinge nicht gesichert sind, fällt es schwer, sich auf die geistige Arbeit zu konzentrieren. Doch wenn inmitten des Überlebenskampfes die ernsthafte Reflexion darüber steht, „warum mir dieses Leben geschenkt wurde“, können wir aus einem bloßen Existieren ausbrechen und mit einer ganz eigenen Motivation leben. Das Erste, was man auf dieser Reise der tiefen Betrachtung festlegen muss, ist die Priorität des eigenen Lebens.

Was ist die Priorität in Ihrem Leben? Wenn mehr als drei Kommentare hinterlassen werden, werde ich meine eigene Priorität ebenfalls in den Kommentaren teilen.


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