Love Starts with Me: A Journey of Family and Forgiveness

I used to vaguely expect that as long as we were under the “nest” of family, our bond would naturally be tight, and we would always be there for each other. However, I eventually realized that creating such a family had to start with myself.

In my youth, I looked to my father to be the center of that nest. Instead of making an effort myself, I was filled with resentment and bitterness, wondering why he didn’t fulfill that role for me. Our relationship was strictly hierarchical. It only began to shift toward a more horizontal one after I was discharged from the military and achieved financial independence. Even then, due to various circumstances, we remained distant.

When I first started my professional career, I began sending my father a monthly allowance. At one point, he needed a significant sum of money and asked to borrow it from me. Living in a semi-basement apartment and struggling to pay off my credit card bills every month, I couldn’t do anything for him. I stopped sending the allowance as I refused his request, yet I felt no guilt at the time. We were simply too far apart to truly be called a “family.”

After many years, our situations were reversed. My father overcame his hardships and achieved a stable life, while I faced a period of great trial and required a large sum of money for a certain opportunity. I reached out to my father to ask for a loan, and through that experience, I had a profound realization.

“If we are family, I should have found a way to help him when he was struggling. I was so careless. My family was only as large as the limits of my own thoughts.”

It was a moment when all my relationships, not just with family, were redefined. Family, friends, and colleagues are beings who trust us as much as we trust them, and give to us as much as we give to them. I witnessed that when I treat them with great love, they return an even greater love to me. I realized that the meaning of family and the love for one another begins with me.

Did I offer a warm gaze? Did I give love? Did I truly listen? Did I do my best to care for them? What was the true meaning behind them asking me for help in their time of need?

Through this series of events, I have gained wisdom and now proactively build meaningful relationships. With a renewed heart and sincerity, I spend my days creating moments that feel like gifts for my family. If there is a shortcoming, I look for the cause within myself and strive to be a “true family member” first. Thinking this way gives me strength. As I share my achievements and envision moments of even greater material and emotional abundance, my relationships feel fulfilled, and my capacity to love grows.

In 2026, I plan to create even more moments of happiness for my family. When they are happy, I am happy. We are all connected. I wish you all a healthy, joyful, and happy time with your families.

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Die Liebe beginnt bei mir: Ein Weg zu Familie und Vergebung

Ich hatte die vage Erwartung, dass ein Familienbund wie ein Nest sei, in dem alle eng miteinander verbunden sind und jeder für den anderen ein offenes Ohr hat. Doch ich musste erkennen, dass es an mir selbst lag, eine solche Familie zu schaffen.

In meiner Kindheit und Jugend habe ich gehofft, dass mein Vater diese zentrale Rolle übernimmt. Anstatt mich selbst zu bemühen, war ich voller Unzufriedenheit und Groll darüber, warum er diese Erwartung nicht erfüllte. Unsere Beziehung war sehr hierarchisch geprägt. Erst nach meinem Militärdienst und mit meiner finanziellen Unabhängigkeit wandelte sie sich langsam in eine partnerschaftlichere Ebene. Dennoch blieben wir uns aufgrund verschiedener Lebensumstände lange fremd.

Zu Beginn meines Berufslebens schickte ich meinem Vater monatlich etwas Geld. Als er einmal eine größere Summe benötigte, bat er mich um ein Darlehen. Da ich selbst in einer Souterrainwohnung lebte und jeden Monat mit meinen Kreditkartenrechnungen kämpfte, konnte ich ihm nicht helfen. Ich stellte nicht nur die Unterstützung ein, sondern verspürte dabei nicht einmal Schuldgefühle. Wir waren uns damals einfach zu fern, um uns wirklich „Familie“ zu nennen.

Viele Jahre später wendete sich das Blatt. Mein Vater hatte seine schwierige Lage überwunden und lebte in stabilen Verhältnissen, während ich in einer schweren Krise steckte und für eine große Chance dringend Kapital benötigte. Als ich ihn um Hilfe bat, kam mir eine tiefe Erkenntnis:

„Wenn wir eine Familie sind, hätte ich damals einen Weg finden müssen, ihm zu helfen, egal wie. Ich war so leichtfertig. Meine Familie war nur so groß, wie die Grenzen meines eigenen Denkens es zuließen.“

In diesem Moment ordneten sich nicht nur meine familiären Beziehungen, sondern alle meine Bindungen neu. Familie, Freunde und Kollegen vertrauen uns oft so sehr, wie wir ihnen vertrauen, und geben uns so viel zurück, wie wir bereit sind zu geben. Ich durfte erfahren, dass sie mir mit noch größerer Liebe begegnen, wenn ich ihnen mit aufrichtiger Liebe begegne. Die Bedeutung von Familie und die Liebe zueinander beginnen bei mir selbst.

Habe ich sie mit warmen Augen angesehen? Habe ich Liebe geschenkt? Habe ich aufmerksam zugehört? Habe ich mein Bestes gegeben, um für sie da zu sein? Was bedeutete es eigentlich, dass sie mich in ihrer Not um Hilfe baten?

Durch diesen Prozess habe ich Weisheit erlangt und gestalte meine Beziehungen nun proaktiv. Mit neuem Herzen und Aufrichtigkeit schenke ich meiner Familie Tage, die sich wie Geschenke anfühlen. Wenn es Schwierigkeiten gibt, suche ich die Ursache bei mir selbst und versuche, zuerst selbst ein „echtes Familienmitglied“ zu sein. Dieser Gedanke gibt mir Kraft. Wenn ich mir vorstelle, wie ich meine Erfolge teile und wir gemeinsam in materieller und emotionaler Fülle leben, erfüllt mich das mit Freude und meine Liebe wächst.

Im Jahr 2026 möchte ich noch mehr Glücksmomente für meine Familie schaffen. Wenn sie glücklich sind, bin auch ich glücklich. Wir sind alle miteinander verbunden. Ich wünsche Ihnen allen eine gesunde, freudvolle und glückliche Zeit mit Ihren Familien.


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