
Every human being has a deep-seated darkness within them. Just as mercy exists because of cruelty, and goodness because of malice; just as peace is defined by war, and virtue by vice. Within me, too, lies a raw violence, a mercilessness, and a piercing rage that are difficult to control. I keep them tightly suppressed, yet every so often, they erupt uncontrollably in my dreams—the “fearsome beast” within me revealing its face.
This hidden violence became more pronounced as I entered adulthood. Beneath the gentle demeanor of my student years, a spirit of rebellion was quietly growing. My time in the military was a period where this repressed internal conflict finally surfaced. During that time, while I pursued spiritual practice, I also sought outlets in intensity: I joined a kickboxing gym, competed in matches, and pushed my body through grueling soccer matches and marathons. Eventually, this resulted in a severe injury—a complete rupture of my ACL and torn cartilage.
Unable to exercise, I found myself unable to govern these primal instincts. That raw energy began to spill over into alcohol and the social circles surrounding it. Even as my spiritual practice slowly brightened my spirit, the “beast” inside me still craved more. So, I decided to pivot. I redirected that rage, that violence, and that uncontrollable aggression toward business. While working my corporate job, I began waking up at 3:00 AM to build my own venture. I poured every ounce of that fierce passion into “work.”
Today, I continue to lead that aggressive inner self toward a constructive path. My internal companion loves alcohol, but instead of drinking, I transmute that energy through intense physical feats: swimming, triathlons, and Hyrox. Every day, I stand before the mirror, shadowboxing—a one-on-one duel with that side of myself. I understand the sheer power and impact of this darkness, so I pursue a harmonious life by using it as synergy. I never lock it away; instead, I lead it toward a direction that is bright, clear, and radiant.
The path from character to spiritual mastery and toward a divine nature is fraught with hardship. I focus on channeling temptation, lust, and greed into a vision of “success.” This is a destiny I must overcome daily; thus, through constant practice, I keep my vital essence—my Jeong-Gi-Sin—bright. Today, I was victorious. Once again, my dark self and my light self worked in harmony to overcome the day for the sake of a better “me.”
Last night, the dark version of myself in my dream could not contain its rage, leaving me with much to reflect upon. Since both the darkness and the light are “me,” I choose to embrace this journey of self-discovery and growth with love and move toward a positive future. I wish you a week of moving toward the light.
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Das gefährliche Biest in mir – und wie es mich zum Erfolg führte
Jeder Mensch trägt tief in seinem Inneren eine gewisse Dunkelheit. Es ist wie mit dem Licht und dem Schatten: Nur weil es Grausamkeit gibt, existiert Barmherzigkeit; nur weil es Bosheit gibt, existiert Güte. Frieden ist definiert durch Krieg, und das Gute durch das Schlechte. Auch in mir gibt es eine schwer zu kontrollierende Gewaltbereitschaft, Gnadenlosigkeit und eine schneidende Wut. Ich halte sie fest verschlossen, doch manchmal bricht sie in meinen Träumen unkontrolliert hervor – dann zeigt sich das „furch터regende Wesen“, das in mir schläft.
Diese schwer auszusprechende Aggressivität wurde nach dem Erwachsenwerden deutlicher spürbar. Hinter der Sanftmütigkeit meiner Schulzeit wuchs ein rebellischer Geist heran. Meine Militärzeit war die Phase, in der dieser unterdrückte innere Konflikt schließlich ausbrach. Damals praktizierte ich zwar spirituelle Übungen, suchte aber gleichzeitig einen Ventil in der Intensität: Ich begann mit Kickboxen, nahm an Wettkämpfen teil und trieb exzessiv Sport wie Fußball und Marathon. Das Ende vom Lied war eine schwere Verletzung – ein kompletter Kreuzbandriss und ein Meniskusschaden.
Da ich keinen Sport mehr treiben konnte, wusste ich nicht wohin mit meinen Instinkten. Diese Energie suchte sich ihren Weg im Alkohol und in den damit verbundenen sozialen Kreisen. Obwohl ich durch meine spirituelle Praxis schrittweise heller wurde, verlangte das „Wesen“ in mir nach mehr. Also beschloss ich, diese Wut, diese Aggressivität und diese unbändige Offensivkraft in Richtung Business umzulenken. Während ich noch angestellt war, stand ich täglich um 3 Uhr morgens auf, um mein eigenes Unternehmen aufzubauen. Ich goss meine gesamte Leidenschaft in die „Arbeit“.
Auch heute noch führe ich dieses aggressive Wesen in mir stets auf einen guten Weg. Dieser Teil von mir liebt den Alkohol, doch statt zu trinken, kanalisiere ich die Energie in extremen Sport: Schwimmen, Triathlon oder Hyrox. Jeden Tag stehe ich beim Schattenboxen vor dem Spiegel und liefere mir einen Zweikampf mit diesem Wesen. Ich kenne die Macht und die enorme Kraft der Dunkelheit nur zu gut, deshalb strebe ich nach einem harmonischen Leben, in dem ich sie als Synergie nutze. Ich sperre sie niemals ein, sondern führe sie in eine helle, klare und strahlende Richtung.
Der Weg über die Menschlichkeit (In-pum) und die spirituelle Meisterschaft (Do-pum) hinaus zur göttlichen Natur (Shin-pum) ist voller Hindernisse. Ich konzentriere mich darauf, Versuchungen und Begierden in die Vision des „Erfolgs“ zu lenken. Da dies ein Schicksal ist, das jeden Tag aufs Neue bezwungen werden muss, erhelle ich mein Jeong-Gi-Sin (Geist und Lebenskraft) durch tägliche Praxis. Heute habe ich erneut gesiegt. Heute haben mein dunkles Ich und mein helles Ich zusammengearbeitet, um für ein besseres „Ich“ zu gewinnen.
Letzte Nacht wütete das dunkle Wesen in meinem Traum vor unbändiger Wut, was mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Da sowohl die Dunkelheit als auch das Licht zu mir gehören, heile ich mich im Prozess der Selbstfindung und des Wachstums mit Liebe und gehe mit Zuversicht voran. Ich wünsche Ihnen eine Woche voller Licht.

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