
The desire to show off is like vanity. Yet, it sits deep within me. I find myself constantly comparing what others possess with what I have, and the greed of “everyone else has it, so I should too” rises within. This greed tempts me in a very concrete and tangible way.
This is especially true when it comes to asset ownership. When I hear news of someone’s real estate doubling or tripling in value, staying still makes me feel restless. Apartments have become more about investment than shelter. Owning an apartment in Seoul has become an object of longing for the younger generation.
This endless craving and desire to possess torment me incessantly, even though I am physically thousands of miles away, across the Mediterranean and the Indian Ocean. Looking closely at this possessiveness, it is complex: the fear that I must secure assets before it’s too late, the worry that I’ll have nowhere to go when I return to Korea, and the belief that this is the safest form of investment. It is a continuous loop of thought.
If it were just me, I could live anywhere, but raising two children makes the responsibility feel immense. I feel an obligation to provide them with the best place to stay. Even if there is vanity involved, the “harsh reality” is something even practitioners must face. So, I have decided to accept my vanity. I admit I have a desire to show off. In fact, I tell myself that practitioners should live better—that showing a successful life can be a more effective way to lead others to the Path.
Ultimately, possessing is for the purpose of giving. Because I want to have more so that I can give more, my passion never cools down. However, if I find myself so immersed in succeeding that it interferes with my practice, I strictly allocate my time and prioritize. I put in my best effort without losing the center of my life. After all, both the practice and the possession are sources of joy.
During my practice checks, I have been pointed out that my consciousness is “floating,” so I have been staying in the ‘Continual’ (Gyasok) state for a while. Thinking of ways to make money makes my consciousness float and consumes my ‘Ki’ (energy). But I believe this is a necessary and important consumption of energy. I believe that I must earn much to give much, and that only when a practitioner succeeds can the value of this practice be deeply recognized. With that belief, I spend my days with diligence.
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Die „Erfolgs“-Strategie: Warum Meditierende erfolgreicher sein sollten
Der Wunsch, nach außen hin zu glänzen, gleicht oft eitler Eitelkeit. Dennoch sitzt dieser Wunsch tief in mir. Unaufhörlich vergleiche ich meinen Besitz mit dem der anderen, und die Gier regt sich: „Alle anderen haben es, also brauche ich es auch.“ Diese Begierde verführt mich auf eine sehr konkrete und handfeste Weise.
Besonders deutlich wird dies beim Besitz von Vermögenswerten. Wenn ich höre, dass sich der Wert einer Immobilie verdoppelt oder verdreifacht hat, macht mich das Nichtstun unruhig. Wohnungen sind heute mehr Investitionsobjekt als bloßer Wohnraum. Eine Wohnung in Seoul zu besitzen, ist für die junge Generation zum ultimativen Sehnsuchtsobjekt geworden.
Dieses endlose Verlangen, besitzen zu wollen, quält mich ununterbrochen – selbst wenn ich mich physisch tausende Kilometer entfernt befinde, jenseits des Mittelmeers und des Indischen Ozeans. Wenn ich diese Besitzgier genauer betrachte, ist sie sehr vielschichtig: Die Angst, man müsse Vermögenswerte sichern, bevor es zu spät ist; die Sorge, bei einer Rückkehr nach Korea keinen Ort zum Leben zu haben; und der Glaube, dass dies die sicherste Form der Altersvorsorge ist. Es ist eine endlose Gedankenschleife.
Wäre ich allein, könnte ich überall unterkommen, aber die Verantwortung für zwei Kinder wiegt schwer. Ich fühle die Pflicht, ihnen das bestmögliche Umfeld zu bieten. Selbst wenn Eitelkeit im Spiel ist – die „harte Realität“ ist etwas, dem sich auch Übende stellen müssen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Eitelkeit zu akzeptieren. Ich gestehe mir ein: Auch ich möchte glänzen. Ich sage mir sogar, dass spirituell Übende erfolgreicher sein sollten – denn ein erfolgreiches Leben kann ein wirksamerer Weg sein, um andere zur spirituellen Praxis zu führen.
Letztendlich dient das Besitzen dem Zweck des Gebens. Weil ich mehr haben möchte, um mehr geben zu können, kühlt meine Leidenschaft nicht ab. Sollte ich jedoch feststellen, dass ich mich so sehr im Erfolg verliere, dass es meine Übung behindert, teile ich meine Zeit und Prioritäten streng ein. Ich gebe mein Bestes, ohne die Mitte meines Lebens zu verlieren. Denn sowohl die Übung als auch der Besitz sind Quellen der Freude.
Bei meinen Übungs-Checks wurde angemerkt, dass mein Bewusstsein „schwebt“ (unruhig ist), weshalb ich mich seit einer Weile im Zustand des „Kontinuierlichen“ (Gyasok) befinde. Das Nachdenken über Wege, Geld zu verdienen, lässt mein Bewusstsein schweben und verbraucht meine Energie (Ki). Doch ich glaube, dass dies ein notwendiger und wichtiger Energieverbrauch ist. Ich bin überzeugt, dass ich viel verdienen muss, um viel geben zu können, und dass der Wert dieser Übung erst dann tief anerkannt wird, wenn ein Übender auch im Leben erfolgreich ist. Mit diesem Glauben verbringe ich meine Tage voller Hingabe.

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