The Paradox of Peace: Why Giving In is the Only Way to Win

The War with No Winners: A Call for Spiritual Awakening and Peace

The war between Russia and Ukraine, contrary to expectations of a swift end, has dragged into its fourth year. In this living hell where no true winner exists, only casualties continue to mount. Now, as tensions rise between the U.S. and Iran, the U.S. plans for a quick four-week victory—but will it truly be so?

Japan’s colonization of Korea left deep scars in our hearts. Likewise, what kind of wound did the atomic bombing of Hiroshima leave on the Japanese people? The Jewish people, who suffered merciless abuse and slaughter at the hands of Nazi Germany, now find their unhealed scars swept into another conflict with Iran.

Unlike Ukraine, Iran is a nuclear-armed state. It is by no means a weak nation, yet the U.S. seeks to suppress it through sheer force. This is far from a peaceful path. Someone must yield. When the pride of a ruler is at stake, and others are used as sacrificial lambs, the arrow of consequence eventually turns back toward the sender. In a standoff where no one budges, the only outcome is a bloodbath with no victor.

If we treated other nations as we treat our own, would war even be necessary? Ultimately, it stems from the greed, vanity, lust for power, and financial interests of leaders. Iran knows this, and that is why they do not surrender. Just like these warring nations, individuals claw at each other in lawsuits and endless fights—driven by pride, money, and reputation. They fight with the logic that they must win at all costs. But can the suffering of another truly be one’s joy?

Waging war without spiritual awakening is nothing more than the act of a monster. True leaders should stop the killing and focus on saving lives. The fact that the representatives of our world are inciting war is a reflection of our own collective state. Unless we practice broad understanding, regard others as ourselves, let go of greed, and expand our altruism, the cycles of national, regional, and individual egoism will never break.

I must surrender first. I must be willing to lose. In the pursuit of peace, losing is the only way to win.

I pray for a swift end to these wars with no winners. I pray for peace for all.

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Das Paradoxon des Friedens: Warum Nachgeben der einzige Weg zum Sieg ist

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine dauert nun schon im vierten Jahr an, entgegen der Erwartung eines schnellen Endes. In diesem Inferno, in dem es keinen wahren Sieger gibt, häufen sich lediglich die Zahlen der Toten und Verletzten. Nun droht ein Krieg zwischen den USA und dem Iran. Die USA planen einen schnellen Sieg innerhalb von vier Wochen – doch wird es wirklich so kommen?

Die japanische Kolonialherrschaft über Korea hat tiefe Narben in unseren Herzen hinterlassen. Welche Wunden hat wohl der Abwurf der Atombombe auf Hiroshima bei den Japanern hinterlassen? Die Wunden der Juden, die von den Nationalsozialisten grausam misshandelt und ermordet wurden, sind noch nicht verheilt, und doch werden sie nun erneut in einen Konflikt mit dem Iran hineingezogen.

Im Gegensatz zur Ukraine ist der Iran eine Atommacht. Es ist keineswegs ein schwaches Land, dennoch versuchen die USA, es mit bloßer Gewalt niederzudrücken. Dies ist kein friedlicher Weg. Jemand muss nachgeben. Wenn der Stolz eines Herrschers auf dem Spiel steht und andere als Sündenböcke geopfert werden, kehrt der Pfeil der Konsequenzen schließlich zum Absender zurück. In einer Pattsituation, in der niemand weicht, ist das einzige Ergebnis ein Blutbad ohne Sieger.

Würden wir andere Nationen so behandeln wie unsere eigene – wäre Krieg dann überhaupt notwendig? Letztendlich entspringt er der Gier, der Eitelkeit, der Machtgier und den finanziellen Interessen der Anführer. Der Iran weiß das, und deshalb ergeben sie sich nicht. Genau wie diese kriegführenden Nationen zerfleischen sich Einzelpersonen in Rechtsstreitigkeiten und endlosen Kämpfen – getrieben von Stolz, Geld und Ansehen. Sie kämpfen mit der Logik, dass sie um jeden Preis gewinnen müssen. Doch kann das Leid eines anderen wirklich die eigene Freude sein?

Krieg zu führen ohne geistiges Erwachen ist nichts anderes als das Handeln eines Monsters. Wahre Anführer sollten aufhören zu töten und sich darauf konzentrieren, Leben zu retten. Die Tatsache, dass die Repräsentanten unserer Welt Kriege anzetteln, ist ein Spiegelbild unseres eigenen kollektiven Zustands. Solange wir kein weitherziges Verständnis üben, andere nicht als uns selbst betrachten, unsere Gier nicht loslassen und unseren Altruismus nicht erweitern, werden die Zyklen des nationalen, regionalen und individuellen Egoismus niemals brechen.

Ich muss zuerst kapitulieren. Ich muss bereit sein zu verlieren. Im Streben nach Frieden ist Verlieren der einzige Weg zum Sieg.

Ich bete für ein schnelles Ende dieser Kriege ohne Sieger. Ich bete für Frieden für alle.