Why Does Greater Responsibility Lead to Greater Happiness?

A responsible person is a great person. Since I was young, I have always aspired to be someone responsible—a person who stands firm in their place, silent yet deeply reliable. To become such a person required immense courage. It demanded an indomitable spirit (Jung-Gi-Shin) that never gives up, regardless of the circumstances.

As I grow, the scope of my responsibility expands. It begins with the simple act of taking responsibility for my own body and existence. Once I master the art of self-accountability, a flood of further responsibilities follows—duties to family, friends, and colleagues. To fulfill these roles, I first had to become a responsible person to myself.

I ask myself: “Am I taking enough responsibility for who I am?” I know all too well that being truly responsible for oneself is a great and difficult feat. Taking responsibility for yourself is synonymous with loving yourself. I have come to realize more than anyone else how much action and commitment it takes to love myself, to be responsible for myself, and to maintain, develop, and sublime the luminosity, density, and purity of my spirit.

Before I could fully master self-responsibility, I encountered moments where I had to be responsible for others and for the world. Looking back, those moments were opportunities to move beyond self-centered love and to deeply feel, love, and take responsibility for my connection with the world. Since we do not live alone, my scope could not remain limited to just “me.” As I grew, I found the strength to handle the increasing weight and scale of that responsibility. I feel, through experience, that the process of carrying great responsibility is only possible when our spirit reaches a state of great love.

There is greater love and happiness when we think and act beyond our own boundaries. The reason I can complete a mission to the very end is the same reason we find strength when we act for everyone connected to us, not just for ourselves. The growing satisfaction within expanding responsibility is, in fact, the power of great love. Thus, I strive for the ultimate responsibility: ensuring that everyone is accounted for and no one is left behind. I stay until the end, with the thought that the last person falling behind could very well be me.

Today, I make decisions and take actions with responsibility. Actions that are honorable to myself and bring happiness to everyone connected to me. The results of such responsible actions accumulate as happiness and fulfillment, enriching my life.

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Je größer die Verantwortung, desto größer die Erfüllung

Ein verantwortungsbewusster Mensch ist wahrhaft großartig. Schon seit meiner Kindheit hegte ich den Wunsch, ein Mensch voller Verantwortung zu sein – jemand, der unerschütterlich an seinem Platz steht, still und doch zutiefst vertrauenswürdig. Um ein solcher Mensch zu werden, bedurfte es großen Mut. Es erforderte eine unbeugsame geistige Kraft (Jung-Gi-Shin), die niemals aufgibt, ungeachtet der Umstände.

Je mehr ich wachse, desto größer wird der Radius meiner Verantwortung. Alles beginnt damit, die Verantwortung für den eigenen Körper und das eigene Dasein zu übernehmen. In dem Moment, in dem ich lerne, für mich selbst voll einzustehen, strömen weitere Verantwortungen auf mich zu – gegenüber der Familie, den Freunden und den Kollegen. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, musste ich zuerst lernen, mir selbst gegenüber verantwortlich zu sein.

Ich frage mich selbst: „Übernimmst du genug Verantwortung für dich selbst?“ Ich weiß nur zu gut, dass es eine gewaltige und keineswegs einfache Aufgabe ist, sich selbst wahrhaftig zu verantworten. Sich selbst zu verantworten, ist gleichbedeutend damit, sich selbst zu lieben. Ich habe mehr als jeder andere erkannt, wie viel Handeln und Entschlossenheit nötig sind, um sich selbst zu lieben, für sich selbst einzustehen und die Leuchtkraft, Dichte und Reinheit des eigenen Geistes (Jung-Gi-Shin) zu bewahren und zu veredeln.

Bevor ich die Selbstverantwortung perfektionieren konnte, begegneten mir Aufgaben, bei denen ich für andere und für etwas Größeres einstehen musste. Rückblickend erkenne ich, dass diese Momente wertvolle Gelegenheiten waren, die über die bloße Eigenliebe hinausgingen – sie ließen mich die Verbundenheit mit der Welt spüren und lehrten mich, diese Welt zu lieben und für sie einzustehen. Da wir nicht alleine auf dieser Welt leben, konnte mein Wirkungskreis nicht ewig auf mich selbst beschränkt bleiben. Je mehr ich wuchs, desto fähiger wurde ich, das zunehmende Gewicht dieser Verantwortung zu tragen. Ich spüre am eigenen Leib: Der Prozess, große Verantwortung zu übernehmen, beginnt dort, wo der Geist bereit für eine große Liebe ist.

Wenn wir über unsere eigenen Grenzen hinausdenken und größere Verantwortung übernehmen, finden wir darin tiefere Liebe und größeres Glück. Dass ich eine Mission bis zum Ende erfüllen kann, liegt nicht an meinem Eigennutz, sondern daran, dass ich für alle handele, die mit mir verbunden sind. Die wachsende Genugtuung inmitten wachsender Verantwortung ist nichts anderes als die Kraft einer großen Liebe. Deshalb strebe ich nach der höchsten Form der Verantwortung: dafür zu sorgen, dass niemand zurückbleibt. Mit dem Gedanken, dass der letzte Nachzügler ich selbst sein könnte, bleibe ich bis zum Schluss an ihrer Seite.

Auch heute treffe ich Entscheidungen und handele aus tiefer Verantwortung. Ein Handeln, das aufrichtig mir selbst gegenüber ist und alle mit mir Verbundenen glücklich macht. Die Früchte solch verantwortungsvollen Handelns sammeln sich als Glück und Erfüllung an und bereichern mein Leben.


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