
The Turnaround: From Running to Facing
I suppose I had a desperate thirst for life. My instincts were wired for survival, and whenever a difficult situation arose, my first reaction was always to run away. At first, I thought it was just a natural human instinct and brushed it off. But then, a voice echoed in my heart: “How much longer are you going to live your life on the run?”
The biggest problem with this instinct to flee was that I found myself running even when I shouldn’t have. Sometimes I ran simply because I didn’t want to deal with the situation; other times, even when standing right in front of it, I chose to hide behind lies. Eventually, I realized that running away was an act of turning a blind eye to the truth and abandoning my authentic self in a state of deception.
Looking back at the version of me that used to run, I have made a firm decision: “I will not run away anymore! I will face it head-on!” In truth, by facing the person who once fled, I was able to rescue the version of me that stays. The “me” who ran was pitiable and sometimes hateful, but in the end, it was that same “me” who allowed me to grow. The shift from “fleeing” to “facing” was, after all, a matter of my own choice and determination.
As I sort through the mountains of work I had put off, I reflected on how I had been running away from even these small, mundane tasks. By avoiding things that could have been handled right then and there, those tiny escapes snowballed into much larger problems—a butterfly effect of avoidance. I’ve learned that facing things instead of running requires habit and practice: Clearing out the inbox. Checking off every item on the to-do list. Listening intently and following through on every request without looking away.
Today, I carve this resolution into my heart once more. I am going nowhere. I will stand my ground and face everything right here. When the urge to run arises, I will push back even harder. I will embrace the value of difficult, taxing, and tedious tasks, no longer piling them up or turning away.
I am officially ending my life as a fugitive. Will you join me on this journey?
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Kein Weglaufen mehr: Mein Weg zur Realität
Ich glaube, mein Verlangen nach dem Leben war unglaublich groß. Mein Überlebensinstinkt war so stark ausgeprägt, dass ich bei jeder schwierigen Situation sofort die Flucht ergriff. Anfangs hielt ich das für einen ganz natürlichen Instinkt und dachte mir nichts dabei. Doch dann regte sich etwas in meinem Herzen, eine Stimme, die fragte: „Wie lange willst du noch auf der Flucht vor deinem Leben sein?“
Das größte Problem dieses Fluchtinstinkts war, dass ich selbst in Momenten weg rannte, in denen ich eigentlich hätte standhalten müssen. Manchmal floh ich einfach, weil ich der Situation nicht ins Auge blicken wollte, und selbst wenn ich dachte, ich würde mich ihr stellen, verbarg ich mich hinter Ausreden und Unwahrheiten. Schließlich begriff ich: Weglaufen bedeutet, die Wahrheit zu ignorieren und mein wahres Ich in einer Lüge gefangen zu halten.
Wenn ich heute auf mein früheres, flüchtendes Ich zurücklicke, fasse ich einen festen Entschluss: Ich werde nicht mehr weglaufen! Ich werde mich der Sache stellen! Indem ich vor dem Ich, das einst floh, nicht mehr wegrannte, konnte ich das Ich retten, das nun standhaft bleibt. Das flüchtende Ich war mir zwar leidig und manchmal verhasst, aber letztendlich war es das Ich, das mir geholfen hat, zu wachsen. Der Wandel vom „Fliehen“ zum „Begegnen“ war am Ende meine eigene Entscheidung und mein eigener Entschluss.
Während ich die Berge an aufgestauter Arbeit abarbeite, wurde mir klar, wie sehr ich vor diesen banalen Dingen davongelaufen bin. Dinge, die ich damals sofort hätte erledigen können, wurden ignoriert. Und diese kleinen Fluchten entwickelten sich wie ein Domino-Effekt zu immer größeren Problemen. Sich den Dingen zu stellen, anstatt zu fliehen, erfordert Übung und Gewohnheit: Das E-Mail-Postfach leeren. Die To-Do-Liste konsequent abarbeiten. Keiner Bitte ausweichen, sondern aufmerksam zuhören und handeln.
Heute verankere ich diesen Vorsatz tief in mir: Ich gehe nirgendwohin. Ich stelle mich der Situation genau hier. Wenn der Drang zur Flucht aufkommt, werde ich ihm erst recht trotzen. Ich werde den Wert schwieriger, anstrengender und mühsamer Aufgaben neu erkennen und sie nicht mehr anhäufen oder ignorieren.
Ich beende mein Leben als Flüchtling. Begleiten Sie mich auf dieser Reise?

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