
“Why do you live?” This was the question I constantly posed to everyone I met during my turbulent adolescence. The most common answer I received was, “I live because I was born.” Most people were simply existing.
I was no different. For a long time, I lived a life that was given to me, rather than one I led proactively. I never deeply explored a clear sense of purpose. It was only after tasting a “living hell” while being swept away by the floods of the world that I finally awakened and sought the meaning and purpose of my life.
I used to choose my career based on money. Now, I ask myself again: “Would I still do this work even if I had more money than I could ever spend?” A job you would quit the moment you achieve financial freedom is not your true calling. Your true vocation is the work that aligns with your life’s purpose and direction, regardless of financial independence.
If your vision for life hasn’t been formed yet, then let your journey be about finding it. Try everything, clash with reality, and constantly reflect on your path. Break free from the long-standing habit of craving a monthly paycheck—a habit built over years of routine. What is the source that truly moves me? It is the realization that the world and I are connected through love, and that we are moving forward together toward a better place.
I do not know exactly how far we will go. But I live through today’s process because the future is clearly drawn in my mind. The people I meet on this journey are precious, and growing together is my greatest joy. Driven by my dreams, I move forward desperately and earnestly today. I live this day—this very part of the process—as if it were the exact day I would most want to return to just before I die.
Even if your direction seems blurry, just do it. As you do something—anything—it will become clear whether it is the right path or not. Today, I take another step forward through action. Thank you for joining me on this simple yet difficult journey of life.
<DE>
Wahre Berufung: Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielte?
„Warum lebst du?“
Diese Frage war das Leitmotiv, das ich während meiner gesamten Jugend jedem stellte, dem ich begegnete. Die Antwort, die ich am häufigsten hörte, war: „Ich lebe, weil ich nun mal geboren wurde.“ Die meisten lebten einfach so vor sich hin.
Mir ging es nicht anders. Ich verbrachte lange Zeit in einem Leben, das mir vorgegeben war, anstatt es selbst aktiv zu gestalten. Ich habe die Suche nach einer klaren Bestimmung nie tiefgründig verfolgt. Erst nachdem ich in der Flut dieser Welt, von der ich mich mitreißen ließ, eine wahre Hölle erlebt hatte, erwachte ich spät und fand den Sinn und Zweck meines Lebens.
Früher war Geld mein einziges Kriterium bei der Berufswahl. Heute stelle ich mir die Frage erneut: Würde ich diese Arbeit auch dann tun, wenn ich mehr als genug Geld hätte? Eine Arbeit, die man sofort aufgibt, sobald man finanzielle Freiheit erreicht hat, ist nicht die eigene Bestimmung. Die wahre Berufung ist das, was unabhängig von finanzieller Freiheit beständig mit dem Ziel und der Richtung des eigenen Lebens übereinstimmt.
Wenn die eigene Lebensvision noch nicht Gestalt angenommen hat, dann begib dich auf die Reise, um sie zu finden. Probier alles aus, stoß dich an der Realität und reflektiere immer wieder deinen Weg. Brich aus der jahrelangen Gewohnheit aus, sich nach einem monatlichen Gehalt zu sehnen. Was ist die Quelle, die mich wirklich antreibt? Es ist die Erkenntnis, dass ich und die Welt durch Liebe verbunden sind und wir uns gemeinsam in eine bessere Richtung bewegen.
Ich weiß nicht, wie weit dieser Weg führen wird. Aber weil die Zukunft in meinem Geist klar gezeichnet ist, lebe ich den Prozess des heutigen Tages. Die Menschen, denen ich auf dieser Reise begegne, sind kostbar, und das gemeinsame Wachsen ist meine Freude. Voller Sehnsucht schreite ich heute meinen Träumen entgegen. Ich lebe diesen Tag – diesen Teil des Prozesses – so, als wäre es genau der Tag, an den ich kurz vor meinem Tod am liebsten zurückkehren würde.
Auch wenn die Richtung noch unklar ist: Tu es einfach. Wenn man irgendetwas tut, wird deutlich, ob es der richtige Weg ist oder nicht. Auch heute handele ich und gehe voran. Ich danke dir, dass du mich auf dieser einfachen und doch schwierigen Reise des Lebens begleitest.

댓글 남기기