
The word Cheongjigi (Steward) originally refers to a trusted manager or agent who takes charge of and oversees a master’s household. It translates to “Steward” in English, signifying not a mere servant, but a reliable caretaker entrusted with significant authority and responsibility over the master’s property and family.
I used to live my life believing that my body belonged entirely to me. However, I realized I could not grow taller at my own will, nor could I prevent myself from falling ill by mere wish. In other words, because I am only a temporary visitor in this body and this world, I have come to embrace the life of a steward, rather than that of an owner.
Most of what I possess is inherently finite. This finiteness means that things are merely lent to me for a brief moment before they depart. If so, what is left for the infinite? To answer that, I cultivate my spirituality, discipline myself through practice, and fill my mind with wisdom. A life that refuses to be buried in the finite, keeping the infinite always by its side—that is the steward’s life of a true practitioner.
The more I obsessed over the finite, the further I drifted from the infinite. The physical hours of a day, my sincerity, and my efforts all have their limits. Until now, my life had been allocated in a ratio of 10 for the finite and only 1 for the infinite. Within that life, there was no freedom—only bondage and a existence turning like a hamster wheel. Now, I flip this ratio. I will infuse even my finite projects with the infinite, living a life that keeps the infinite constantly by my side.
I choose to use the finiteness I possess to awaken the infinite. Instead of getting lost in the finite, I will elevate, expand, and develop my inner energy (Jeong-Gi-Shin-Ryeok) daily through discipline. Remembering that this life is just a brief stay, I set my focus entirely on the infinite. Recognizing when I slip back into old habits, I consciously stay awake and aware. In this way, I step forward into the resilient life of a practitioner’s stewardship.
It brings me joy to align my finite efforts and devotion toward the infinite in this forward-moving life. Today, let’s push forward!
<DE>
Der Verwalter eines endlichen Lebens: Wie man aus dem Hamsterrad ausbricht
Das Wort „Cheongjigi“ (Verwalter) bezog sich ursprünglich auf einen vertrauenswürdigen Manager oder Agenten, der den Haushalt eines Herrn leitet und beaufsichtigt. Im Deutschen lässt es sich am besten mit „Verwalter“ (oder im englischen Kontext mit „Steward“) übersetzen. Es bezeichnet keinen bloßen Diener, sondern eine zuverlässige Pflegekraft, der große Autorität und Verantwortung über das Eigentum und die Familie des Herrn anvertraut wurde.
Früher lebte ich in dem Glauben, dass mein Körper ganz mir allein gehört. Doch ich musste erkennen, dass ich weder aus eigenem Willen wachsen noch Krankheiten durch bloßes Wünschen verhindern kann. Mit anderen Worten: Weil ich in diesem Körper und auf dieser Welt nur ein vergänglicher Gast bin, habe ich mich dazu entschlossen, das Leben eines Verwalters zu führen – und nicht das eines Eigentümers.
Das meiste, was ich besitze, ist von Natur aus endlich. Diese Endlichkeit bedeutet, dass mir die Dinge nur für einen kurzen Augenblick geliehen sind, bevor sie wieder vergehen. Wenn dem so ist, was bleibt dann für das Unendliche? Um das zu beantworten, kultiviere ich meine Spiritualität, diszipliniere mich durch innere Praxis und fülle meinen Geist mit Weisheit. Ein Leben, das sich weigert, im Endlichen begraben zu werden, und das Unendliche immer an seiner Seite weiß – das ist das Verwalterleben eines wahren Praktizierenden.
Je mehr ich mich auf das Endliche versteifte, desto weiter entfernte ich mich vom Unendlichen. Die physischen Stunden eines Tages, meine Aufrichtigkeit und meine Bemühungen – all das hat seine Grenzen. Bis jetzt war mein Leben in einem Verhältnis von 10 für das Endliche und nur 1 für das Unendliche aufgeteilt. In diesem Leben gab es keine Freiheit – nur Gefangenschaft und eine Existenz, die sich wie ein Hamsterrad drehte. Jetzt kehre ich dieses Verhältnis um. Ich werde selbst meine endlichen Projekte mit dem Unendlichen erfüllen und ein Leben führen, das das Unendliche ständig an seiner Seite hat.
Ich entscheide mich dafür, die mir gegebene Endlichkeit zu nutzen, um das Unendliche zu erwecken. Anstatt mich im Endlichen zu verlieren, werde ich meine innere Energie (Jeong-Gi-Shin-Ryeok) täglich durch Disziplin erhöhen, erweitern und kultivieren. Im Bewusstsein, dass dieses Leben nur ein kurzer Aufenthalt ist, richte ich meinen Fokus ganz auf das Unendliche. Wenn ich bemerke, dass ich in alte Gewohnheiten zurückfalle, bleibe ich bewusst wachsam und achtsam. Auf diese Weise gehe ich voran – hinein in das kraftvolle und resiliente Leben der spirituellen Verwaltung.
Es erfüllt mich mit Freude, meine endlichen Bemühungen und meine Hingabe in diesem vorwärtsstrebenden Leben auf das Unendliche auszurichten. Packen wir es heute an! (Heute gehen wir voran!)
Mindfulness #SpiritualAwakening #BreakTheCycle #IntentionalLiving #InnerPeace

댓글 남기기