I Can No Longer Sit Idly By

I began November with the three-part training: Hwae-Geon-Jeong-Sim-Beop, Jin-Eun-Beop, and Go-Seong-Beop. The breathtaking beauty of the autumn scenery brings to mind the children of Africa enduring the sandstorms of the Sahara. It also makes me think of those struggling and unable to experience this beauty. Ultimately, I cannot simply remain idle. This new November, I have no choice but to grow, mature, evolve, and become a presence that creates a positive impact. I firmly believe that today’s practice will elevate my essence, energy, and spirit (Jeong-Gi-Sin). I trust that the scripture I meditate on today brings my spirituality closer to God. The wisdom and insight gained through life are my greatest assets, serving as a foundation to build a better world.

There was a minor heartbreak in a relationship. On the very last day of October, to soothe that aching heart, I shared a drink the day before with a Turkish friend who works as a mechanic and came to Germany around a similar time, which left me with a bit of a headache. However, returning to the core training washed the headache away completely. Though my middle Danjeon felt heavy and sorrowful, diving deep into the practice quickly restored a sense of mutual harmony and vitality. Filled with the energy of the training, I clench my fists and step forward into the day, vowing to make this the absolute best November.

✨ Sunday Worship | Guard Your Heart and Mind | Philippians 4:1–9[Realization & Resolution] We must not merely know biblical truths intellectually; we must put them into practice through daily QT (Quiet Time) and prayer. True to the promise in Genesis 12:3, I will live as a ‘conduit of blessing’ and a ‘letter of Christ,’ first experiencing God’s peace and grace and then flowing them out to my family and neighbors.

[Sermon Summary]

  1. The Most Important Thing to Guard: The ‘Heart’
    • Among all things to protect in life (family, health, finances, faith), Proverbs 4:23 instructs us: “Watch over your heart with all diligence, for from it flow the springs of life.”
    • Because the heart is the root and source of life, guarding it must be our highest priority.
  2. Heart, Mind, ‘Anxiety,’ and ‘Peace’
    • Heart vs. Mind: If the heart is a courtyard, the events and movements happening within it are the thoughts of the mind. The heart acts as the command center connecting spirit, soul, and body.
    • Anxiety: A negative state of worry, jealousy, anger, and hatred that disrupts the heart and rots the bones.
    • Peace: A state of tranquility, joy, gratitude, and love that enriches life.
  3. The Structure of Philippians 4:6–7: Condition and Promise
    • Verse 6 (Condition): Do not be anxious about anything, but present your requests to God through prayer, supplication, and thanksgiving. Lighting a candle clears the darkness; filling our minds with prayer and God’s word naturally dispels anxiety.
    • Verse 7 (Promise): When we fulfill this, God’s transcendent peace will guard our hearts and minds in Christ Jesus.
    • Having our hearts anchored in peace is a greater blessing than mere problem-solving, turning hardships into stepping stones for mature faith.

Thank You, Lord. Amen.

At church, our parish is organized into small groups led by our leader. During our small group meeting, I shared my reflections and experiences from my recent missionary journey to Africa. I expressed my desire not to let it be a one-time trip, but to continuously serve as God’s channel of blessing. With protests spreading from France to Germany and the war dragging on, we live in a chaotic era resembling a third world war. To love everyone and move forward together in these times, we cannot afford to look away; we must face the severity of the situation, empathize deeply, and put forth our utmost effort to overcome it. We can only see as far as our awareness reaches, and we can only do as much as our inner strength (Jeong-Gi-Sin) allows. Therefore, I pledge to keep moving forward, never stop growing, and do my absolute best this November.

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Titel: Ich kann nicht länger einfach untätig bleiben

Ich habe den Monat November mit der dreifachen Disziplin (Hwae-Geon-Jeong-Sim-Beop, Jin-Eun-Beop und Go-Seong-Beop) begonnen. Die atemberaubende Schönheit der herbstlichen Landschaft erinnert mich an die Kinder Afrikas inmitten der Sandstürme der Sahara. Sie lässt mich auch an jene denken, die in Not sind und diese Schönheit nicht erleben können. Letztendlich kann ich nicht einfach tatenlos zusehen. In diesem neuen November bleibt mir nichts anderes übrig, als zu wachsen, zu reifen, mich weiterzuentwickeln und eine Präsenz zu werden, die positive Wirkung zeigt. Ich glaube fest daran, dass das heutige Training mein Wesen, meine Energie und meinen Geist (Jeong-Gi-Sin) voranbringt. Ich vertraue darauf, dass das Wort Gottes, das ich heute empfange, meine Spiritualität ihm näherbringt. Die Weisheit und Einsicht aus dem Leben sind mein wertvollstes Kapital und das Fundament für eine bessere Welt.

Es gab einen kleinen Schmerz in einer Beziehung. Um diesen schmerzhaften Herzschlag am letzten Tag des Oktobers zu lindern, hatte ich am Tag zuvor mit einem türkischen Freund, der als Mechaniker arbeitet und ungefähr zur gleichen Zeit wie ich nach Deutschland kam, ein Glas getrunken, was mir leichte Kopfschmerzen bereitete. Doch als ich das Haupttraining wiederholte, waren die Kopfschmerzen wie weggeblasen. Obwohl mein mittleres Danjeon sich schwer und traurig anfühlte, tauchte ich so tief in die Übung ein, dass ich sofort die gegenseitige Harmonie und Lebenskraft spürte. Erfüllt von der Kraft des Trainings, balle ich die Fäuste und gehe mutig in diesen Tag, entschlossen, den besten November aller Zeiten zu erleben.

✨ Sonntagsgottesdienst | Bewahre dein Herz und deinen Sinn | Philipper 4,1–9[Erkenntnis & Entschluss] Wir dürfen Gottes Wort nicht nur mit dem Verstand erfassen, sondern müssen es durch tägliche Stille Zeit (QT) und Gebet im Leben praktisch umsetzen. Gemäß der Verheißung in 1. Mose 12,3 möchte ich als „Segensträger“ und „Brief Christi“ leben, indem ich zuerst Gottes Frieden und Segen erfahre und diese an meine Familie und meine Mitmenschen weiterreiche.

[Predigtzusammenfassung]

  1. Das Wichtigste, das es zu bewahren gilt: Das „Herz“
    • Unter allem, was wir im Leben schützen müssen (Familie, Gesundheit, Finanzen, Glaube), ermahnt uns Sprüche 4,23: „Behüte dein Herz mehr als alles andere, denn von ihm geht das Leben aus.“
    • Da das Herz die Wurzel und Quelle des Lebens ist, muss seine Bewahrung unsere oberste Priorität sein.
  2. Herz, Sinn, „Sorge“ und „Frieden“
    • Herz vs. Sinn: Wenn das Herz ein Hof ist, dann sind die Vorgänge und Bewegungen auf diesem Hof die Gedanken. Das Herz ist die Schaltzentrale, die Geist, Seele und Körper verbindet.
    • Sorge: Ein negativer Zustand aus Angst, Neid, Zorn und Hass, der das Herz zerstört und die Knochen mürbe macht.
    • Frieden: Ein Zustand von Ruhe, Freude, Dankbarkeit und Liebe, der das Leben bereichert.
  3. Die Struktur von Philipper 4,6–7: Bedingung und Verheißung
    • Vers 6 (Bedingung): Sorgt euch um nichts, sondern bringt eure Anliegen in allem durch Gebet, Flehen und Dank vor Gott. So wie Licht die Dunkelheit vertreibt, vertreibt das Erfüllen unseres Geistes mit Gottes Wort und Gebet automatisch alle Sorgen.
    • Vers 7 (Verheißung): Wenn wir dies tun, wird der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.
    • Die Bewahrung unseres Herzens im Frieden ist ein viel größerer Segen als die bloße Lösung einzelner Probleme, da sie Schwierigkeiten in Sprungbretter für einen reifen Glauben verwandelt.

Herr, ich danke dir. Amen.

In der Gemeinde bin ich Teil einer Kleingruppe unter der Leitung unseres Gruppenleiters. Während unseres Treffens hatten wir die Gelegenheit, über meine Erfahrungen und Zeugnisse von der Afrikamission zu sprechen. Ich teilte meinen Wunsch, nicht nur einmalig dorthin gereist zu sein, sondern kontinuierlich als Gottes Kanal des Segens zu wirken. Da sich Proteste von Frankreich nach Deutschland ausbreiten und der Krieg andauert, leben wir in einer chaotischen Zeit, die an einen Dritten Weltkrieg erinnert. Um in dieser Zeit alle Menschen zu lieben und gemeinsam voranzugehen, dürfen wir nicht wegschauen; wir müssen der Ernsthaftigkeit der Lage ins Auge blicken, echtes Mitgefühl zeigen und unser Bestes geben, um sie zu überwinden. Wir sehen nur so weit, wie es unsere Erkenntnis erlaubt, und vermögen nur so viel zu tun, wie unsere innere Stärke (Jeong-Gi-Sin) es zulässt. Daher nehme ich mir vor, im November ohne Unterlass weiterzuwachsen und mein Bestes zu geben.


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