The Art of Emptying

I need to empty myself. At times, the sheer volume of content feels overwhelming. I must be especially careful when my own thoughts are not yet settled. I step away from the flood of information to find my own quiet time. I recalibrate my center so that I may remain unshaken.

Excess is always more problematic than deficiency. The same goes for eating. I feel a greater sense of purity in a state of hunger than in fullness. I let go of excess by making intermittent fasting and light eating a habit. In particular, I stay away from low-quality, cheap foods served in large quantities.

Greed is darkness. Darkness blinds us to our surroundings. Greed severs relationships and isolates us within ourselves. No matter how much one achieves, greed—like a black hole—makes everything vanish into the dark. Only when I let go of this greed did my surroundings become visible and my relationships begin to reconnect.

I empty myself of excessive tasks, excessive goals, and excessive thoughts. I transform my over-driven aggression into a balanced calmness. I make my space quiet, serene, and empty. I purify my body and enjoy the sensation of hunger. Letting go of greed and expectations, I live only in the present, loving those who are with me now.

Today, I spend a leisurely day of “emptying.” You’ve worked truly hard this week.

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Die Kunst des Leerwerdens

Ich brauche Leere. Die Fülle an Inhalten wirkt manchmal überwältigend. Besonders wenn meine eigenen Gedanken noch ungeordnet sind, muss ich achtsam sein. Ich entfliehe der Informationsflut, um meine eigene Stille zu finden. Ich baue meine Mitte neu auf, damit ich nicht ins Wanken gerate.

Überfluss ist immer problematischer als Mangel. Das gilt auch für das Essen. Ich empfinde den Zustand des Hungers als reiner als den der Sättigung. Durch Intervallfasten und bewusste Genügsamkeit lasse ich das Übermaß los. Insbesondere meide ich minderwertige, billige Lebensmittel in großen Mengen.

Gier ist Dunkelheit. Dunkelheit macht uns blind für unsere Umgebung. Gier führt zur Isolation und trennt uns von unseren Mitmenschen. Egal wie viel man erreicht – wie ein schwarzes Loch lässt die Gier alles im Dunkeln verschwinden. Erst als ich die Gier losließ, begann ich meine Umgebung wieder wahrzunehmen und meine Beziehungen neu zu knüpfen.

Ich befreie mich von übermäßigen Aufgaben, übertriebenen Zielen und zu vielen Gedanken. Meinen rastlosen Tatendrang verwandle ich in eine ausgewogene Gelassenheit. Ich mache meinen Raum still, ruhig und leer. Ich reinige meinen Körper und genieße das Gefühl des Hungers. Ich lasse Gier und Erwartungen hinter mir und lebe ganz im Hier und Jetzt, erfüllt von der Liebe zu den Menschen an meiner Seite.

Heute verbringe ich einen entspannten Tag der Leere. Sie haben diese Woche großartige Arbeit geleistet.


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