During my practice of the Bukseon-beop, Hwasim-beop, and Goseong-beop—the three core methods of main cultivation—a whirlpool of light unfolded before my eyes.
The light felt like the patterns of a fingerprint. It brought a clear realization: though I cannot comprehend everything about this world, it is undoubtedly filled with love, just like my own unique fingerprint.
Soon, those fingerprint-like lights split into microscopic cell-like particles and dispersed in all directions. I began my Sunday with a overwhelming sense of joy and fullness.
Today marked the beginning of my service with the special needs ministry team.
The group consisted of individuals with various disabilities, ranging from 6-year-olds to 26-year-old adults. Our role was to assist them one-on-one—worshiping together, praying together, and completing Bible study activities.
After the service, a deacon who majored in piano performed a special concert for the children with special needs and their families. To me, starting this new ministry, the performance felt like a magnificent gift from God, filling my heart with deep emotion and joy.


In the afternoon, we hosted a mission program for 27 refugee children.
These children came to Europe fleeing war, carrying backgrounds from Afghanistan, Africa, Palestine, and beyond. Recently, as anti-refugee sentiments have grown, the public perception of these communities has become increasingly cold.
Tensions are rising between far-right rhetoric—which views them as an economic burden—and democratic perspectives that advocate for educating and integrating them as contributing citizens. Consequently, obtaining visas for foreigners has become exceptionally difficult. To survive and thrive here, these children must receive an education, adapt, and earn their place as proud members of society.
During the mission session, we cheered them on, sang and danced together, shared the story of David and Goliath, and worked through activities together.
Seeing my own children naturally join in God’s project, coloring, answering quizzes, and bonding with everyone was deeply reassuring and inspiring.
At one point, my children asked me:
‘Dad, why are you helping children with disabilities? Why do we need to help refugee children?’
I answered by sharing the story of Joni Eareckson Tada, a book we had read together:
‘Any of us could face a disability or go through difficult times at any point in life. When we embrace others with love instead of turning away, the world becomes a more beautiful and loving place.’




Looking back, my mission trip to Africa was a major turning point for me.
Before, I was aware of these global struggles, but I lived a life of turning a blind eye, thinking, ‘How could I possibly care for people so far away?’
However, after meeting them face-to-face and experiencing their reality directly, I realized how many people in this world desperately need help. In loving and serving them, I received far greater love in return through their eyes. Giving love to the world isn’t a one-way street—it is truly the path to receiving even greater love.
Today was another day filled with giving and receiving love.
Lord, I love You.
<DE>
Titel: Ein Herz voller Liebe: Gedanken über Meditation, Dienst und Nächstenliebe
Während meiner Hauptpraxis – der dreifachen Schulung aus Bukseon-beop, Hwasim-beop und Goseong-beop – entfaltete sich vor meinen Augen ein wirbelndes Lichtspiel.
Diese Lichter erinnerten mich an die Struktur eines Fingerabdrucks. Es wurde mir zutiefst bewusst: Auch wenn ich diese Welt nicht in all ihren Einzelheiten verstehen kann, so ist sie doch ganz sicher voller Liebe – genau wie mein eigener Fingerabdruck.
Kurz darauf teilten sich die Lichter in winzige zellartige Partikel und breiteten sich in alle Richtungen aus. So begann mein Sonntag mit einem Gefühl tiefster Dankbarkeit und Fülle.
Heute habe ich meinen Dienst im Gottesdienst-Team für Menschen mit Behinderung begonnen.
Die Gruppe war bunt gemischt – von 6-jährigen Kindern bis hin zu 26-jährigen Erwachsenen. Unsere Aufgabe war es, sie eins zu eins zu begleiten: gemeinsam zu beten, am Gottesdienst teilzunehmen und Bibelarbeiten zu gestalten.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab eine Diakonin, die Klavier studiert hat, ein besonderes Konzert für die Kinder und ihre Familien. Für mich fühlte sich diese wunderschöne Musik wie ein persönliches Geschenk Gottes zu meinem Einstand an – voller Freude und Ergriffenheit.
Am Nachmittag folgte ein Missionsprogramm für 27 Geflüchtete Kinder.
Diese Kinder sind vor dem Krieg nach Europa geflohen und stammen aus Ländern wie Afghanistan, Palästina und verschiedenen afrikanischen Staaten. Da die Vorbehalte gegenüber Geflüchteten in letzter Zeit zunehmen, begegnen ihnen manche Menschen mit Skepsis.
Zwischen rechtspopulistischen Stimmen, die sie als wirtschaftliche Belastung sehen, und demokratischen Haltungen, die sich für Bildung und gesellschaftliche Integration einsetzen, wächst die gesellschaftliche Spannung. Auch die Visumvergabe für Ausländer wird zusehends strenger. Um hier Fuß zu fassen, bleibt den Kindern nur der Weg über Bildung und Integration, damit sie als gleichberechtigte Bürger geachtet werden.
Während der Gruppenstunde haben wir die Kinder ermutigt, gemeinsam gesungen und getanzt, die Geschichte von David und Goliath erzählt und zusammen gebastelt.
Dass meine eigenen Kinder sich ganz selbstverständlich an diesem Projekt beteiligten, mitmalten, bei Quizfragen mitmachten und einfach Teil der Gemeinschaft wurden, hat mich zutiefst berührt.
Plötzlich fragten mich meine Kinder:
‘Papa, warum hilfst du den Kindern mit Behinderung? Warum müssen wir den Geflüchteten Kindern helfen?’
Ich antwortete ihnen mit der Geschichte von Joni Eareckson Tada, die wir gemeinsam gelesen hatten:
‘Jeder von uns kann jederzeit eine Behinderung bekommen oder in Not geraten. Wenn wir anderen nicht den Rücken kehren, sondern ihnen mit Liebe begegnen, wird die Welt ein schönerer und liebevollerer Ort.’
Schon meine Missionsreise nach Afrika hatte mir schmerzhaft die Augen geöffnet.
Früher wusste ich zwar um das Leid in der Welt, habe aber oft weggeschaut – mit dem Gedanken: ‘Wie soll ich mich auch noch um so weit entfernte Länder kümmern?’
Doch als ich den Menschen vor Ort begegnet bin, wurde mir klar, wie viele Menschen auf Hilfe angewiesen sind. Indem ich ihnen Liebe schenkte, habe ich durch ihre Blicke umso mehr Liebe zurückbekommen. Den Menschen zu helfen bedeutet in Wahrheit, selbst reich beschenkt zu werden. Wenn wir Liebe in die Welt tragen, kehrt sie viel größer zu uns zurück.
Heute durfte ich wieder so viel Liebe geben und empfangen.
Danke, Herr.

답글 남기기